VBTEC EMS/EMA-Technologien

VBTec Die Wissenschaft

Lernen Sie die Wissenschaft hinter der EMS/EMA Technologie kennen

VBTec Die Wissenschaft

Lernen Sie die Wissenschaft hinter der EMS/EMA Technologie kennen

Was ist EMS-Technologie?

EMS steht für "Elektrische Muskelstimulation". Dabei werden elektrische Impulse verwendet, um Muskelkontraktionen auszulösen, die zu Muskelwachstum und -stärke führen. Die Technologie wird in der Reha-, Fitness- und Sportbranche eingesetzt, um die Leistung zu steigern und die Rehabilitation zu fördern.

Bei dieser Form der Muskelstimulation werden Stromimpulse über auf der Haut oder an spezieller Funktionskleidung angebrachte Elektroden an die zu trainierenden Muskeln geleitet, was zu einer unwillkürlichen Kontraktion der unter den Elektroden liegenden Muskeln führt. Insbesondere beim Krafttraining bewirkt EMS eine Steigerung der willentlichen Kontraktion, die isometrisch, in einer bestimmten Winkelstellung oder dynamisch über einen bestimmten Bewegungsbereich erfolgen kann. In der Praxis spannt der EMS-Anwender die Muskeln isometrisch an oder führt dynamische Bewegungen aus. Dies führt zu einer Intensivierung des physiologischen Muskelreizes durch den angelegten elektrischen Reiz. Darüber hinaus besteht bei richtiger und effizienter Anwendung die Möglichkeit eines kombinierten Trainings, bei dem ein mechanischer Reiz (z. B. durch Hanteltraining oder andere Zusatzmaterialien) und EMS gleichzeitig eingesetzt werden. Im Hinblick auf diese Kombinationsmöglichkeit sollte die Betrachtung des genauen Einsatzbedarfs nochmals geklärt werden. Es gibt theoretische und praktische Unterschiede in der Durchführung eines klassischen 1:1-Personaltrainings im Vergleich zu z. B. der Durchführung eines Personaltrainings in einem Mikro-Studio oder einem Fitnessstudio, das sich auf diese Trainingsform spezialisiert hat. Die Anpassung erfolgt an die Bedürfnisse des Kunden und muss entsprechend auf dessen Bedürfnisse und Ziele abgestimmt werden.

Die Wurzeln von EMS liegen im therapeutischen Bereich. Bei Patienten, die aufgrund von Verletzungen oder Operationen bewegungsunfähig sind, können die Muskeln mit EMS isometrisch kontrahiert werden, wodurch ein Muskelschwund verhindert wird. EMS wird auch häufig zur Osteoporoseprophylaxe und bei Rückenschmerzen eingesetzt. 

Biophysik hinter EMS

  • Menschliche Körperflüssigkeiten sind Elektrolyte = Leiter
  • Die meisten Organe werden von elektrischen Impulsen gesteuert
  • Auch die Skelettmuskeln erhalten den Impuls vom ZNS
  • Die elektrischen Impulse können künstlich hergestellt und mit speziellen Geräten wie VBTec in den Körper abgegeben werden.

VBTec PDT ist ein Ganzkörpertraining mit Körperstrom. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht hilfreich zu wissen, dass sich unsere Muskeln im Normalzustand durch elektrische Impulse (Bioelektronik) zusammenziehen. Diesen Effekt macht sich VBTec PDT mit der elektrischen Muskelstimulation (EMS) zunutze, auch bekannt als neuromuskuläre Elektrostimulation (NMES) oder Elektromyostimulation, d.h. die Auslösung von Muskelkontraktionen durch elektrische Impulse. Die von VBTec PDT erzeugten Impulse werden über 20 vorbereitete Elektroden in der Muskulatur abgegeben.
VBTec Power Suit, die den Kontakt mit der Haut in der Nähe der stimulierten Muskeln herstellen.

VBTec PDT verwendet sowohl niedrige als auch mittlere Frequenzen (0hz-7000hz), die die Muskelfasern vom Typ I und Typ II stimulieren und 90% dieser Muskelfasern im Körper aktivieren. Niederfrequenz (EMS) ist traditionelle EMS und bietet Oberflächenstimulation. Dies erfordert, dass der Körper den Strom spürt, eine Nachricht an das Gehirn sendet und darauf wartet, dass das Gehirn eine Nachricht zurücksendet, um die Muskeln zu informieren, sich auf der Grundlage der wahrgenommenen Reize zusammenzuziehen. Die Mittelfrequenz (EMA) liefert einen Reiz direkt an die Muskelfasern, da sie tiefer als eine niederfrequente Stimulation eindringt und dadurch die Muskelfasern sofort kontrahiert. Die neuropathische Botschaft wird an das Gehirn gesendet, dass sich der Muskel bereits in einem Zustand der Kontraktion befindet. Diese Art der unwillkürlichen Kontraktion und die Veränderung der Nervenbahnen kehren den willkürlichen Austausch zwischen Gehirn und Muskel um und unterstützen so die Neuroplastizität.

Eine alte Wissenschaft

Die Anwendung von elektrischen Reizen auf den Körper gibt es in verschiedenen Formen schon seit mehreren hundert Jahren. Stromquellen für bestimmte Tiere sollen bereits 200 v. Chr. in Kleinasien erstmals gefunden worden sein (Vatter, Authenrieth & Müller, 2016). Der römische Arzt Scribonius Largus (14-54 n. Chr.) nutzte Tiere als Stromquelle zur Schmerzbehandlung. In seiner Rezeptsammlung "Compositiones Medicae" berichtet er über die Behandlung von Kopfneuralgien/Gicht und Schmerzen mit elektrischen Impulsen von Zitteraalen, Zitterrochen oder Zitterwelsen. Diese Tiere geben Spannungsstöße von 300-800 Volt ab und wurden während der Behandlung entweder auf den Kopf oder unter die Füße des Patienten oder in ein Becken gelegt. Die genaue Wirkungsweise und die physiologischen Hintergründe waren damals noch weitgehend unbekannt.

EMS : Die Vergangenheit bis heute

Auf der oben erwähnten Grundlage (Tiere mit Elektrizität) entwickelte der Magdeburger Bürgermeister Otto von Guericke (1602-1689) die erste Reibungselektrifizierungsmaschine. Als Reibungskörper diente eine rotierende Schwefelkugel, die, nachdem sie durch Reibung mit einem Tuch aufgeladen wurde, Papier oder Federn entweder anzog oder abstieß. 

Der Arzt Christian Gottlieb Katzenstein setzte diese Elektrisiergeräte erstmals für die medizinische Therapie ein. Im Jahr 1745 schrieb er das Buch "Abhandlungen über den Gebrauch der Elektrizität in der Pharmazie". Eine therapeutische Anwendung der Reibungselektrisierungsmaschinen wurde nach Benjamin Franklin (1706-1795) als Franklinisierung benannt. Dabei erfolgte eine Schmerzlinderung durch gezielte kurze Stromstöße an bestimmten Körperstellen.

1745, zur gleichen Zeit wie Dekan Kleist, entdeckte Professor Pieter van Muschenbroek eine Möglichkeit, den von den Elektrifizierungsmaschinen erzeugten Strom kurzzeitig zu speichern, und zwar mit Hilfe der Leydener Flasche (auch bekannt als Kleists Flasche). In ihrem Inneren stehen sich zwei elektrisch leitende Platten gegenüber, die im Prinzip den heutigen Kondensatoren ähneln. Aufgrund ihrer hohen Spannungsfestigkeit werden sie hauptsächlich als Hochspannungskondensatoren verwendet. 

Der italienische Arzt Luigi Galvani entdeckte Ende des 17. Jahrhunderts, dass elektrische Ströme Muskelkontraktionen in Froschschenkeln hervorrufen können.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Anwendung der elektrischen Stimulation von Muskeln zu medizinischen Zwecken weiter. Forscher begannen, den Einsatz der elektrischen Stimulation zu therapeutischen und rehabilitativen Zwecken zu untersuchen. Dazu gehörte auch der Einsatz von EMS zur Unterstützung von Patienten mit Muskelschwund und anderen neuromuskulären Störungen.

Und auch im Leistungssport wird EMS seit Ende der 1960er Jahre als spezifische Trainingsform eingesetzt. Hier liegt der Schwerpunkt jedoch in erster Linie auf der Steigerung von Kraft und Muskelmasse. In den 1960er Jahren wurde die EMS-Technologie in den USA und der ehemaligen UdSSR auch in der Raumfahrt eingesetzt, um die Muskelmasse in der Schwerelosigkeit zu erhalten, und im Militär, um die Leistung der Soldaten zu verbessern. In den 1970er Jahren gewann die UdSSR dank der EMS-Technologie die meisten Medaillen bei den Olympischen Spielen. Der olympische Anti-Doping-Ausschuss war kurz davor, die EMS-Technologie als stimulierendes Mittel zu verbieten. Aber als natürlicher Weg, um Ihre Kraft und Ausdauer zu steigern, kann 20-25% nicht verboten werden, da unser Gehirn dies auf natürliche Weise tut.

In den letzten Jahren hat die EMS-Technologie jedoch Einzug in den Bereich Fitness/Wellness gehalten. Aus der ursprünglichen lokalen EMS-Anwendung wurde eine neue Technologie entwickelt - das Ganzkörper-EMS-Training (WB-EMS), bei dem durch Elektrodenwesten und Elektrodengürtel oder -manschetten mehrere Muskelgruppen des Körpers gleichzeitig im Sinne eines Ganzkörpertrainings stimuliert werden können. Aufgrund der nachgewiesenen Effektivität und Zeiteffizienz (hoher Trainingseffekt bei gleichzeitig geringem Zeitaufwand) erfreut sich das WB-EMS-Training zunehmender Beliebtheit in der Fitness- und Wellnessbranche.

Das Interesse an EMS-Schulungen nimmt rasch zu. Die Technologie hat sich weiterentwickelt, und neue kabellose und tragbare Geräte machen das Training einfacher. Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass EMS die Muskelkraft, die Ausdauer und die Regeneration wirksam fördern kann, was zu einer wachsenden Beliebtheit in der Fitnessbranche führt.

Heute ist das EMS-Training eine beliebte Form des Trainings und der Rehabilitation, die von Profisportlern, Fitnessbegeisterten und Menschen genutzt wird, die ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern wollen.

Wissenschaftlich untermauert

Alle Vorteile der EMS/EMA-Technologie nützen nichts, wenn sie nicht wirklich funktionieren. Deshalb haben wir eine Sammlung von Studien zusammengestellt, die bewiesen haben, dass die Vorteile der EMS/EMA-Technologie natürlich und wirksam sind. Diese Studien haben wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von EMS/EMA auf den Körper für verschiedene Anwendungen geliefert. All die Innovationen, die wir erreichen konnten, sind durch die wissenschaftlichen Entdeckungen in der Welt der EMS/EMA-Technologie möglich geworden. 

Die Entdeckungen, die uns sagen, was, warum und wie, beantworten nicht nur bestehende Fragen, sondern zwingen uns auch zu der Frage, was als Nächstes kommt. Wenn wir schon so viel tun können, was wird uns die nächste Studie sagen, und wie können wir sie nutzen, um weiter voranzukommen? Die Wissenschaft, die sich hinter der EMS/EMA-Technologie verbirgt, ist sehr umfangreich, und wir möchten Sie ermutigen, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um mehr zu erfahren.

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